(und warum Geduld wichtiger ist als perfekte Erziehung)
Wenn du dich gerade fragst, ob du etwas falsch machst, du bist nicht allein.
Viele Welpeneltern erleben genau dieselbe Situation: Man geht raus, wartet, gibt dem Welpen Zeit, läuft ein paar Schritte und trotzdem passiert draußen nichts. Kaum ist man wieder in der Wohnung, folgt das nächste Missgeschick auf dem Parkett.
In Foren liest man immer wieder dieselben Sätze: „Mit 3,5 Monaten kann ein Welpe kaum halten“, „Manchmal reichen zwei Minuten und zack“, oder „Brav draußen gepinkelt drinnen sofort wieder“.
Das ist frustrierend und führt schnell dazu, dass man beginnt, sich mit anderen zu vergleichen. Während manche erzählen, ihr Welpe sei mit zwölf Wochen stubenrein gewesen, fragt man sich selbst, warum es bei einem nicht funktioniert.
Wichtig ist dabei zu verstehen: Dieses Verhalten ist für viele Welpen völlig normal. Es hat nichts mit schlechter Erziehung zu tun, und es bedeutet auch nicht, dass du etwas falsch machst. Dein Welpe ist noch ein Baby und genau so sollte man diese Phase auch betrachten.
In den ersten Lebensmonaten ist das Nervensystem eines Welpen noch nicht vollständig ausgereift. Auch die Blase lernt erst langsam, Signale richtig zu verarbeiten. Viele Welpen können in dieser Zeit, oft zwischen dem dritten und sechsten Monat, ihre Ausgänge noch nicht zuverlässig kontrollieren. Wenn es drückt, dann kommt es. Manchmal reichen zwei Minuten, egal ob man gerade dabei ist, die Schuhe anzuziehen oder schon fast draußen steht.
Dazu kommt, dass draußen für junge Welpen häufig einfach zu viel passiert. Geräusche, Gerüche, Menschen und ständig neue Eindrücke müssen verarbeitet werden. Viele Welpen können sich unter diesen Bedingungen nicht lösen. Zuhause fühlt sich alles vertraut an, dort kommt das kleine Nervensystem erst zur Ruhe. Deshalb berichten so viele Welpeneltern genau dasselbe Muster: Draußen passiert nichts, kaum wieder in der Wohnung zack.
Das hat nichts mit Trotz zu tun und auch nichts mit „schlechter Erziehung“. Dein Welpe ist noch mitten in seiner Entwicklung. Manche lernen schneller, andere langsamer. Genau wie bei Kindern ist diese Phase völlig normal und gehört einfach dazu.
Viele Welpeneltern geraten unter Druck, weil sie ständig Geschichten hören von Welpen, die angeblich schon mit wenigen Wochen stubenrein waren. Solche Vergleiche machen die eigene Situation nur schwerer.
In Wahrheit ist jeder Welpe individuell. Manche lernen schneller, andere langsamer genau wie bei Kindern. Während die einen früh trocken werden, brauchen andere einfach mehr Zeit. Fünf bis sieben Monate sind für viele Hunde völlig normal, bis sich eine verlässliche Stubenreinheit entwickelt.
Wichtig ist, sich davon nicht verunsichern zu lassen. Druck hilft weder dir noch deinem Welpen. Ruhe, Geduld und klare Routinen bringen langfristig mehr als ständiges Hinterfragen der eigenen Erziehung. Wie viele erfahrene Welpeneltern sagen: Hab Geduld ihr seid auf dem richtigen Weg.
Auch wenn es sich manchmal endlos anfühlt, diese Phase geht vorbei. Bis dahin helfen vor allem klare Routinen und ruhiges Verhalten. Viele Welpeneltern berichten, dass es sinnvoll ist, den Welpen nach dem Schlafen, nach dem Spielen und nach dem Fressen direkt nach draußen zu bringen und draußen überschwänglich zu loben, wenn es klappt. Drinnen dagegen hilft es, ruhig zu bleiben und nicht zu schimpfen, wenn ein Missgeschick passiert. Dein Welpe macht das nicht absichtlich.
Einige achten zusätzlich darauf, dem Welpen beim Anziehen der Schuhe kurz Aufmerksamkeit zu geben oder ihn sogar hochzuheben, weil manchmal schon zwei Minuten reichen, bis es passiert. Andere gehen lieber einmal mehr raus, auch wenn es anstrengend ist. Wichtig ist vor allem, einen möglichst festen Rhythmus zu finden und deinem Welpen Sicherheit zu geben. Geduld, Konsequenz und ein klarer Tagesablauf wirken langfristig mehr als jede Strenge.
Neben Routinen und Geduld kann es hilfreich sein, zuhause einen festen, ruhigen Platz einzurichten, zum Beispiel mit der WelpenMatte. Nicht als Ersatz fürs Rausgehen, sondern als Unterstützung für genau diese Übergangsphase.
Gerade in den Momenten, in denen draußen noch zu viel ist oder es einfach zu schnell geht, gibt die Matte dem Welpen einen klaren Ort. Viele Welpen suchen sich drinnen ohnehin vertraute oder weiche Stellen. Mit einer eigenen Matte bekommt dieser Impuls plötzlich Struktur.
In meiner Arbeit sehe ich immer wieder, dass das beiden Seiten hilft: Der Welpe fühlt sich sicherer, und die Halter haben weniger Stress und weniger ständiges Putzen. Die WelpenMatte ist waschbar, wiederverwendbar und schützt den Boden, während der Welpe Schritt für Schritt lernt.
Viele Welpeneltern berichten, dass sich die Situation mit der Zeit von selbst verbessert. Oft wird es zwischen dem vierten und siebten Monat spürbar ruhiger, wenn Blase und Nervensystem weiter reifen und Routinen greifen. Nicht über Nacht, sondern Schritt für Schritt.
Irgendwann zeigt dein Welpe Bescheid. Irgendwann bleibt der Boden trocken. Bis dahin gilt: Geduld, Konsequenz und Vertrauen in die Entwicklung deines Welpen.
Wenn du deinem Welpen in dieser Phase zusätzlich einen klaren Platz geben möchtest, kannst du dir die WelpenMatte hier ansehen.